Sakkara ist eine der ältesten und zugleich größten Nekropolen Ägyptens, Teil des berühmten Memphis, und ein Besuch lohnt sich unbedingt.
Am besten planen Sie dafür einen ganzen Tag ein, um in Ruhe all die interessanten Orte zu erkunden, von denen es hier wahrhaft im Überfluss gibt.
Sakkara ist zudem wirklich ungewöhnlich und voller Rätsel - am Ende hat man hier mehr Fragen, als man mit hineingebracht hat.
Das erste Rätsel sind die unterirdischen Labyrinthe mit einer Gesamtlänge von über 7 km.
Das bekannteste Labyrinth gehört Hetepsechemui, dem ersten Pharao der zweiten Dynastie, dessen Grabstätte bis heute nicht gefunden wurde.
Interessante Fakten über das Labyrinth erfahren Sie von Ihrem Guide vor Ort.
Leider ist der Abstieg in die unterirdischen Galerien des Labyrinths heute wegen Einsturzgefahr verboten.
Das zweite Rätsel ist der Schacht von Amen-Tefnacht - das sprengt wirklich jede Vorstellung.
Der Schacht ist fast 30 Meter tief, mit einem Grundriss von 8 auf 10 Metern, und ganz unten „ruht” ein riesiger Sarkophag - eine Mumie wurde nie gefunden.
Bei der Besichtigung tauchen wirklich viele Fragen auf.
Das dritte Rätsel ist das Südgrab des Pharaos Djoser.
Dieselbe Geschichte wie beim vorigen Schacht … eine Tiefe von rund 30 Metern, unten ein Sarkophag, doch die Mumie von Djoser wurde nie gefunden.
Das vierte und spannendste Rätsel Sakkaras ist das Serapeum.
Unter der Erde wurden hier 24 monolithische Sarkophage aus Dolerit gefunden, mit einem Gewicht von 50 Tonnen und mehr; manche sind glatt poliert und weisen im Inneren exakte 90°-Winkel auf - die Herkunft der Sarkophage bleibt bis heute ungeklärt.
Betritt man diesen Ort, entsteht das Gefühl einer anderen Dimension.
Die Nekropole ist recht groß, und sich hier auf eigene Faust zurechtzufinden ist ziemlich schwierig - deshalb empfehlen wir einen Rundgang mit einem ortskundigen Guide.
Sakkara kann sowohl als eigenständiges Programm als auch, ganz nach Ihrem Wunsch, als Teil einer anderen Tour gebucht werden.





















